{"id":3686,"date":"2019-01-26T14:41:45","date_gmt":"2019-01-26T13:41:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.feuerwehr-iversheim.de\/?page_id=3686"},"modified":"2019-01-26T14:41:45","modified_gmt":"2019-01-26T13:41:45","slug":"deponie-mechernich","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.feuerwehr-iversheim.de\/?page_id=3686","title":{"rendered":"Deponie Mechernich"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"225\" height=\"300\" src=\"https:\/\/www.feuerwehr-iversheim.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Deponie-Mechernich-03-225x300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3684\" srcset=\"https:\/\/www.feuerwehr-iversheim.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Deponie-Mechernich-03-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.feuerwehr-iversheim.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Deponie-Mechernich-03.jpg 251w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Salzs\u00e4ure \u2013 Unfall angenommen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die zentrale M\u00fclldeponie Strempt wurde am fr\u00fchen Freitagabend zu  \u00dcbungszwecken weitr\u00e4umig abgesperrt. Niemand durfte sich mehr der  Osmosestation und dem Kraftwerk n\u00e4hern. Angenommen wurde, Salzs\u00e4ure w\u00e4re  beim Bef\u00fcllen eines Tanks ausgelaufen und h\u00e4tte zwei M\u00e4nnern schwere  Ver\u00e4tzungen zugef\u00fcgt. Die Feuerwehr des Kreises Euskirchen probte den  Ernstfall. F\u00fcr die M\u00e4nner kam der Einsatz gegen 18:36 Uhr ohne  Vorwarnung.<\/p>\n\n\n\n<p>Als sie nach wenigen Minuten in Strempt eintrafen, \nerfuhren sie, dass es sich um eine \u00dcbung handelte. Der Einsatzablauf \nwurde per Video protokolliert. Franz Josef Keus notierte nach elf \nMinuten das Eintreffen der ersten Wehrleute. Die Kommerner waren so \nschnell, weil sie bei einem Verkehrsunfall auf der B266 in H\u00f6he der \nG\u00e4rtnerei eingesetzt waren.<\/p>\n\n\n\n<p>Einige  Minuten sp\u00e4ter traf Mechernich mit L\u00f6schzugf\u00fchrer Frank Eichen ein, der  die Leitung vor Ort \u00fcbernahm. Kreisbrandmeister Willi Fuchs beobachtete  ebenfalls den \u00dcbungsablauf, der von dem Euskirchener Lanzrath mit den  Mitarbeitern der M\u00fclldeponie ausgearbeitet worden war. Rund 100  Feuerwehrm\u00e4nner in 25 Fahrzeugen steuerten die Deponie an.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" src=\"https:\/\/www.feuerwehr-iversheim.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Deponie-Mechernich-01-300x225.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3682\" srcset=\"https:\/\/www.feuerwehr-iversheim.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Deponie-Mechernich-01-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.feuerwehr-iversheim.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Deponie-Mechernich-01.jpg 336w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>\u00dcber \ndie Leitstelle wurden die Gefahrgutz\u00fcge von Euskirchen \u2013 Iversheim und \nMechernich sowie der L\u00f6schzug Dahlem mit der Dekontaminationskammer \nalarmiert, zu deren Besatzung auch Wehrm\u00e4nner aus der Gemeinde \nNettersheim geh\u00f6ren. Die GSG &#8211; Z\u00fcge sind hoch spezialisiert. Neben einer\n technischen Ausr\u00fcstung sind die M\u00e4nner im Umgang mit gef\u00e4hrlichen \nStoffen eigens ausgebildet.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend niemand mehr bei einem \nsolchen Unfall das Gel\u00e4nde betreten darf, m\u00fcssen sie in Messtrupps die \nSchadstoffe ermitteln und in die Geb\u00e4ude vordringen, um Verletzte zu \nsuchen. In s\u00e4urebest\u00e4ndigen Schutzanz\u00fcgen, in denen sie an Marsmenschen \nerinnerten, gingen die Wehrm\u00e4nner in die Halle, um die Lage zu erkunden.\n Dabei durften sie nur 20 Minuten im Einsatz bleiben. Die Arbeit in den \nluftdichten Anz\u00fcgen erfordert h\u00f6chste Anstrengungen. \u201eDeswegen m\u00fcssen \nimmer Wehrm\u00e4nner zum Austausch bereit stehen\u201c, betonte Lanzrath.<br><\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend  die ersten Wehrm\u00e4nner in der Osmose nach Verletzten suchten, bauten  Kollegen aus Dahlem und Nettersheim ihre Dekontaminationskammer auf.  Daf\u00fcr heizten sie im Tank mitgef\u00fchrtes Wasser auf K\u00f6rpertemperatur auf,  denn die Entgiftung besteht darin, die Verletzten von den S\u00e4uren  abzuwaschen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"224\" height=\"300\" src=\"https:\/\/www.feuerwehr-iversheim.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Deponie-Mechernich-02-224x300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3683\" srcset=\"https:\/\/www.feuerwehr-iversheim.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Deponie-Mechernich-02-224x300.jpg 224w, https:\/\/www.feuerwehr-iversheim.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Deponie-Mechernich-02.jpg 251w\" sizes=\"auto, (max-width: 224px) 100vw, 224px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Schon w\u00e4hrend der \u00dcbung versammelten sich alle \nEinheitsf\u00fchrer um Kreisbrandmeister Fuchs im Kommandowagen der \nLeitstelle zur Man\u00f6verkritik, an der auch Tiefbauamtleiter Franz \nUnterstetter teilnahm. Unterstetter unterstrich: \u201eF\u00fcr uns ist es gut zu \nwissen, dass die Wehrm\u00e4nner sich auskennen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Freiwilligen\n war es die dritte \u00dcbung in diesem Jahr auf der Deponie. Vorher standen \nschon Kraftwerk und Kompostanlage im Mittelpunkt. In so gro\u00dfer Zahl \nhatten die GSG \u2013 Z\u00fcge bisher noch nicht geprobt. Nach schwei\u00dftreibender \nArbeit wurde der Ablauf bei Umtrunk und Imbiss noch einmal besprochen.\n\n<\/p>\n\n\n<p><!--EndFragment--><br>\n<br>\n<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Salzs\u00e4ure \u2013 Unfall angenommen Die zentrale M\u00fclldeponie Strempt wurde am fr\u00fchen Freitagabend zu \u00dcbungszwecken weitr\u00e4umig abgesperrt. Niemand durfte sich mehr der Osmosestation und dem Kraftwerk n\u00e4hern. 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