Brand Ferienhaus

Datum: 7. Februar 2012 
Alarmzeit: 0:00 Uhr 


Einsatzbericht:

Bei einem Brand in Eschweiler ist gestern Morgen ein Ferienhauskomplett ausgebrannt. Zunächst hieß es, in dem Gebäude befinde sich der Bewohner. Doch das bestätigte sich glücklicherweise nicht.

ESCHWEILER – Bei einem Brand in Eschweiler ist gestern Morgen ein Ferienhauskomplett ausgebrannt. Zunächst hieß es, in dem Gebäude befinde sich der Bewohner. Doch das bestätigte sich glücklicherweise nicht. Um 4.30 Uhr hatten gleich mehrere Nachbarn das Feuer in dem kleinen Haus, das in einer Seitenstraße von Eschweiler steht, bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Als der Löschzug I wenig später eintraf, stand das Gebäude bereits lichterloh in Flammen.
Die 30 Wehrmänner der Löschgruppen Arloff, Kirspenich, Iversheim und Eschweiler versuchten zunächst, das Feuer mit Wasser aus den großen Tanks der Feuerwehrwagen in den Griff zu bekommen. Wegen der sibirischen Kälte mit Temperaturen von minus 17 Grad floss das Wasser aus den umliegenden Hydranten mit einiger Verzögerung. Während des Einsatzes stellten die frostigen Temperaturen die Einsatzkräfte unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Karl Brühl allerdings vor keine größeren Probleme.
„Wenn das Wasser denn einmal läuft, ist alles gut“, so Brühl. Damit das Wasser in den Schläuchen nicht gefrieren konnte, drehten die Feuerwehrmänner während des Einsatzes die Strahlrohre nie ganz zu. Eine Drehleiter wurde zwar hinzugezogen, aber letztlich nicht eingesetzt. Als mögliche Ursache für den Brand kommt laut Polizei ein technischer Defekt eines elektronischer Frostmelder in Betracht. Das Gerät, das bei einer bestimmten Temperatur eine kleine Heizung im Ferienhaus aktiviert, soll sich im Bad des Hauses befunden haben.
Sachschaden in Höhe von 50 000 Euro
Die Polizei erreichte den im Ferienhaus gemeldeten Bewohner noch während der Löschaktion telefonisch. Der Mann ist laut Polizei einen Tag vorher noch in der Ferienwohnung gewesen, in der er sich bei wärmeren Temperaturen regelmäßig aufhalten soll. In der Brandnacht sei der Mann aber nicht vor Ort gewesen. Den durch den Brand verursachten Sachschaden bezifferte die Polizei auf etwa 50 000 Euro.
Die Gefahr, dass die Flammen auch auf Nachbarhäuser hätten übergreifen konnten, habe nicht bestanden. Aufmerksame Nachbarn versorgten die Feuerwehrmänner nach ihrem Einsatz mit warmen Getränken.

Quelle: http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1328540374310.shtml