Leckage an einem Absaugfahrzeug

Datum: 24. November 2003 
Alarmzeit: 0:00 Uhr 


Einsatzbericht:

Emulsion tratt aus

Ein Tanklastzug hatte bei einer Firma im Industriegebiet Altemulsion geladen. Diese Emulsion besteht zu 5% aus Öl und zu 95% aus Wasser und wird zum Schmieren und Kühlen der Druckgussformen verwendet um eine bessere Trennwirkung des Aluminiums zur Stahlform zu erhalten. Nachdem der Tanklastzug vom Betriebsgelände gefahren war, stellte der Fahrer fest, dass die Ladung aus seinem Tankzug auslief. Grund hierfür war eine aufgegangene Verriegelung der Tankklappe. Er wendete und kehrte auf das Betriebsgelände zurück wo er den Tankinhalt sofort wieder zurück pumpte. Trotz der schnellen Reaktion des Fahrers konnten ca. 1000 Liter der Ladung auslaufen.

Sofort wurden von den eintreffenden Kräften, auf der Heinen Straße Dichtkissen in den Kanaleinläufen gesetzt und die auf der Strasse befindliche Emulsion mit über 35 Säcken Ölbindemittel aufgenommen. Die Unterewasserbehörde, der Erft Verband, die Umweltbehörde und das Ordnungsamt wurden ebenfalls zur Einsatzstelle beordert. Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr, konnte durch den Regenwasserkanal Emulsion in die Erft gelangen. Als dies bemerkt wurde, setzte die Feuerwehr ein Dichtkissen in den Einlauf und verhinderte somit das weitere Eintreten des Gefahrstoffes in die Erft.

Weiter wurde mit Schallbrettern eine Pumpstelle vor dem Einlauf aufgebaut um die noch im Kanal befindliche Emulsion abpumpen zu können. Um das Aufnehmen des Ölbindemittels für die Einsatzkräfte zu erleichtern, wurde die Kehrmaschine der Straßenmeisterei zum Einsatz gebracht. Durch ein Pumpfahrzeug wurde die im Regenwasserkanal befindliche Emulsion entfernt.